6 Prozent mehr Arbeitsplätze in der deutschen Erdöl- und Erdgasproduktion
Steigende Investitionen führen zu mehr Arbeitsplätzen in Norddeutschland
Hannover, den 26. Juli 2006 – Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der Arbeitsplätze in den Unternehmen aus der deutschen Erdöl- und Erdgasproduktion um 6 Prozent gestiegen. Dies teilte der WEG Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung mit. Zum 30. Juni waren in der deutschen E&P-Industrie 6.650 Menschen beschäftigt, über 750 mehr als vor Jahresfrist. Nach Angaben des WEG ist dies auf die gestiegenen Aktivitäten in der Aufsuchung und Erschließung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten zurückzuführen, die zu einem höheren Auftragsvolumen in der Dienstleister-Industrie der Branche geführt haben. Zusätzliche Beschäftigung ergibt sich hieraus auch für zahlreiche mittelständische Unternehmen im ländlichen Raum.
Die Erdöl- und Erdgasproduzenten sind hauptsächlich in strukturschwachen Regionen in Norddeutschland tätig; die Dienstleister-Industrie ist mit Schwerpunkten in Celle und Vechta angesiedelt.
Der WEG vertritt die Interessen der deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten. In Deutschland werden jährlich ca. 20 Mrd. m3 Erdgas und rund 4 Mio. Tonnen Erdöl aus heimischen Quellen gefördert. Das heimische Erdgas hat einen Anteil von einem Fünftel an der Deckung des inländischen Bedarfs. Mit ihrer weltweiten Produktion repräsentiert die im WEG vertretende Industrie ein Fördervolumen von 25 Mrd. m3 Erdgas und 23 Mio. Tonnen Erdöl. Dies entspricht größenordnungsmäßig 20 Prozent des deutschen Erdöl- und 25 Prozent des deutschen Erdgasbedarfs. Die deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit.