Bodenerschütterung am 2. Mai bei Verden war tektonisches Ereignis
Hannover, den 30. Mai 2011 – Das seismische Ereignis, das am 2. Mai 2011 in der Nähe von Verden beobachtet wurde, steht in keinem Zusammenhang mit der Erdgasproduktion in diesem Gebiet. Zu diesem Ergebnis hat die Auswertung der Messwerte des seismischen Überwachungssystems der Erdgasproduzenten geführt. Nach den Daten wurde die Herdtiefe auf ca. 10 Kilometer bestimmt, deutlich tiefer als die Erdgaslagerstätten in der Region. Die Magnitude des Ereignisses betrug 2,4.
Die deutschen Erdgasproduzenten betreiben in den Regionen Rotenburg, Soltau, Walsrode und Munster ein seismisches Überwachungssystem, das eine verlässliche Datengrundlage zur Bestimmung der Ursachen von Erschütterungen in diesen Regionen sicherstellt. Die technische Betriebsführung sowie die wissenschaftliche Datenauswertung erfolgt durch ein nach den Umweltgesetzen behördlich bekanntgegebenes sachverständiges Unternehmen.