Mehr Energie für Öl und Gas
Sichere Energieversorgung durch heimische Öl- und Gasproduktion –Investitionen in 2005 um ein Drittel gesteigert
Jahrestagung des WEG
Berlin, den 10. Mai 2006 - „Mehr Energie für Öl und Gas" auch von der Politik forderte Gernot Kalkoffen, Vorsitzender des WEG Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung auf der diesjährigen Jahrestagung des Verbandes. „Erdöl und Erdgas werden noch für Jahrzehnte einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung leisten müssen. Darüber sind sich die meisten Experten einig", sagte der WEG-Vorsitzende. So werde in jüngsten Studien für das Jahr 2030 weltweit ein Anteil dieser beiden Energieträger am Energiemix von rund 60 Prozent erwartet, für Deutschland sogar zwei Drittel. Kalkoffen: „Die Versorgung der Märkte hat weltweit und auch in Deutschland immer funktioniert." Öl und Gas seien in ausreichenden Mengen vorhanden. Die E&P-Unternehmen würden alle Anstrengungen unternehmen, eine sichere Versorgung auch zukünftig zu gewährleisten. Dabei sei eine Unterstützung der Politik unerlässlich, zum einen was den Zugang zu den Ressourcen und zum anderen was die fiskalischen Rahmenbedingungen anbelangt.
„Im vergangenen Jahr haben wir unsere Investitionen im Inland um ein Drittel gesteigert", teilte Kalkoffen mit und sagte weiter: „Investitionen sind der beste Beitrag zur Versorgungssicherheit und sorgen auch für wettbewerbsfähige Preise," wobei ein umweltschonender und sparsamer Umgang bei Produktion und Betrieb gerade von deutschen E&P-Unternehmen geleistet werde.
Der WEG vertritt die Interessen der deutschen Erdöl- und Erdgasgewinnungsindustrie. In Deutschland werden jährlich rund 20 Mrd. m3 Erdgas und fast 4 Mio. t Erdöl gefördert. Der deutsche Erdgasverbrauch kann zu 20 % aus heimischen Quellen gedeckt werden.