Seismisches Überwachungsnetz der deutschen Erdgasproduzenten wird erweitert und optimiert
Das seismische Messsystem zur Überwachung von tief liegenden Erdgaslagerstätten im Gebiet östlich von Bremen wird ausgebaut und optimiert. In einer Informationsveranstaltung in Visselhövede wurde das neue Konzept gemeinsam vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und der Erdgasgewinnungsindustrie vorgestellt.
Seit 2007 betreiben die deutschen Erdgasproduzten an Erdgassondenplätzen in den Regionen Rotenburg, Soltau, Walsrode und Munster ein Netzwerk aus insgesamt 5 Messstationen. Jetzt planen die Erdgasproduzenten, die Messgenauigkeit des Systems durch Installation von 6 Seismometern in 200 Meter tiefen Bohrlöchern sowie von zusätzlichen 10 Oberflächen-Erschütterungsmessern zu verbessern.
Im Rahmen der Zulassung des Betriebsplans wird die Bergbehörde die Landkreise, Städte und Gemeinden einbeziehen. Die Arbeiten zur Installation der Seismometer werden voraussichtlich ab März 2012 durchgeführt.