Im Hinblick auf eine möglichst umweltverträgliche und sichere Gewinnung von Erdöl und Erdgas wird diese Expertise unter den hohen, zunehmend strenger werdenden gesetzlichen Anforderungen in Deutschland angewandt und ständig weiterentwickelt. Auch bei ihren internationalen Aktivitäten ist die deutsche E&P-Industrie diesen Standards verpflichtet und an die jeweilige länderspezifische Gesetzgebung im Health/Safety/Environment-Bereich gebunden.
Dementsprechend werden die Projekte der Unternehmen weltweit nach strengen Umwelt- und Sicherheitsleitlinien durchgeführt, die den gesamten Prozess von der Exploration, über das Abteufen von Bohrungen, die Produktion, den Transport und die Speicherung bis hin zur Rekultivierung der Grundflächen umfassen.
Der hohe technische Standard ermöglicht den deutschen E&P-Unternehmen, auch in ökologisch sensiblen Gebieten mit besonderen, durch spezifische Vorgaben behördlicherseits noch erweiterten Umweltschutzauflagen tätig zu sein.
Über die jeweiligen gesetzlichen Vorgaben hinausgehend, zeigt die deutsche E&P-Industrie durch eigene Initiativen, dass sie der Sicherheit, der Gesundheit und dem Umweltschutz höchste Bedeutung beimisst. Hierzu gehören nicht nur technische Innovationen bei der Erdöl- und Erdgasgewinnung, sondern auch Maßnahmen zur Stärkung des Umwelt- und Sicherheitsbewusstseins ihrer Beschäftigten. Manifestiert wird ihre Verantwortung für Mensch und Natur in den jeweiligen Unternehmensgrundsätzen, die eine Selbstverpflichtung auf die auch im internationalen Maßstab hohe Umweltschutz- und Sicherheitsstandards sowie auf eine Erdöl- und Erdgasgewinnung nach Maßgabe der Leitlinien für eine nachhaltige Entwicklung festschreiben.
Gleichzeitig ist es für die deutsche E&P-Industrie selbstverständlich, mit ihren Aktivitäten wichtige Lebensräume für Pflanzen und Tiere nicht irreversibel zu schädigen und bei Beeinträchtigungen der Natur die Grundlagen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt sicherzustellen.
Vor der Durchführung von Projekten in sensiblen Gebieten werden weitreichende Umweltverträglichkeitsprüfungen durchgeführt und im gesamten Prozess Managementsysteme implementiert, die besonderes Gewicht auf eine ständige Weiterentwicklung der Verfahren hinsichtlich verbesserter Umweltverträglichkeit legen. Neben der Rekultivierung nicht mehr genutzter Betriebsplätze mit der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes tragen zur Erhaltung von schützenswerten Lebensräumen und biologischer Artenvielfalt auch umfangreiche Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen bei, die mitunter neue Biotope für gefährdete Tier- und Pflanzenarten entstehen lassen.
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